WESPEN

In Deutschland kommen u.a. folgende Gattungen vor:

  • Hornisse (Vespa crabro)
  • Mittlere Wespe (Dolichovespula media)
  • Waldwespe (Dolichovespula sylvestris)
  • Sächsische Wespe (Dolichovespula saxonica)
  • Norwegische Wespe (Dolichovespula norwegica)
  • Rote Wespe (Vespula rufa)
  • Gemeine Wespe (Vespula vulgaris)
  • Deutsche Wespe (Vespula germanica)

 

Schadwirkung

  • Gesundheitsschädling
  • Materialschädling

 

Den Winter überlebt nur die Königin, die dann im Frühjahr mit dem Aufbau eines neuen Staates beginnt. Dieser Wespenstaat ist arbeitsteilig organisiert, die einzelne Wespe ist entweder mit dem Nestbau, der Zellensäuberung, der Larvenfütterung, der Versorgung der Königin oder der Nahrungsbeschaffung beschäftigt.

 

Lebensweise

Die Deutsche und die Gemeine Wespe bilden die größten Völker (mehrere tausend Arbeiterinnen) und sind die einzigen, die Menschen gegenüber zudringlich werden, da sie sich auch über menschliche Nahrung hermachen („Zwetschgenkuchenwespen”). Vor allem im Spätsommer, wenn die Nester aufgelöst werden, fliegen die noch lebenden Arbeiterinnen auf Nahrungssuche einzeln umher. Wenn eine Wespe sticht, dann werden Alarmpheromone freigesetzt, die weitere Wespen zum Stechen animieren. Manchmal können solche Stiche durch das Gift bei einigen Menschen zu einer gefährlichen allergischen Reaktion führen.

 

Wespenbekämpfung

Bewohnte Nester können durch eine sachkundige Person von Beginn der Nestbauphase im April bis Mitte August umgesiedelt werden. Danach sind die Nester zu groß und die Umsiedlung ist nicht mehr sinnvoll. Überlassen Sie die Umsiedlung oder Wespenbekämpfung einem sachkundigen Schädlingsbekämpfer, damit Sie sich keinen Gefahren aussetzen. 

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